Kreditkarten auf der Erfolgsspur: Die Auswahl der passenden Karte ist entscheidend!

Immer mehr Banken gehen dazu über, zu ihren Girokonten auch entsprechende Kreditkarten anzubieten. Doch macht das überhaupt Sinn? Oder, anders gefragt: Brauche ich als Otto-Normalverbraucher überhaupt unbedingt eine Kreditkarte?

Der Kreditvermittler Smava hat sich mit dieser Frage beschäftigt und stellt die Ergebnisse anhand einer aussagekräftigen Grafik dar. Und die zeigt: Zwar gibt es die Kreditkarte in Deutschland schon sehr lange, der Siegeszug des "Plastikgeldes" hält jedoch bis heute an. Allein innerhalb der letzten fünf Jahre haben sich die Umsätze fast verdoppelt, die in Deutschland mit Kreditkarten generiert wurden. Kein Wunder: Es wird immer mehr über das Internet eingekauft - und dafür ist die Kreditkarte das ideale Zahlungsmittel. Aber auch aus dem "realen" Leben bzw. Alltag ist sie nicht mehr wegzudenken.

Was Sie bei der Auswahl einer Kreditkarte beachten sollten und welche Vorteile eine Kreditkarte bietet, das haben wir in den folgenden Abschnitten etwas näher beleuchtet.

Die Kreditkarte: Ein bespielloses Erfolgsmodell

Die Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, das aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken ist. Die kleine Plastikkarte sorgte in den letzten Jahren dafür, dass die Zahlungen in Hotels, Restaurants und Geschäften aller Art sowie im Internet besonders leicht vonstatten geht. Dabei gibt es die Kreditkarte schon seit über 80 Jahren, in Deutschland wurde sie allerdings erst wesentlich später eingeführt.

Insbesondere das Internet hat der Kreditkarte nochmals einen echten Erfolgsschub versetzt. Hier gilt die Kreditkarte mittlerweile als beliebtestes Zahlungsmittel, mit dem schnell und einfach im In- und Ausland bezahlt werden kann.

Diesem Erfolg tragen mittlerweile auch die verschiedenen Kartentypen, welche es auf dem Markt gibt, Rechnung. Man entwickelte in den letzten Jahren eine ganze Menge neuer Kartenmodelle, die das ursprüngliche Modell der regulären Kreditkarte mit finanziellem Verfügungsrahmen ergänzen oder sogar ganz ablösen sollen. Da gibt es Prepaid-Kreditkarten, die vor der Zahlfunktionen zunächst mit einem Guthaben aufgeladen werden müssen oder Modelle für ganz spezielle Berufs- und Personengruppen, zum Beispiel die Gold- und Platin-Kreditkarten für Personen mit besonders hohem Einkommen und entsprechend guter Bonität.

Auch im Bereich Sicherheit hat die Kreditkarte in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht. Durch die Einführung effektiver Übertragungstechniken mit sehr guter Verschlüsselung lassen sich die Kartendaten heute längst nicht mehr so einfach herausfinden, wie noch vor wenigen Jahren.

Vorteile der Kreditkarte

Insbesondere im Ausland und auf Reisen wird schnell klar, dass Sie mit einer gewöhnlichen EC-Karte nicht sehr weit kommen werden. Mit dieser können Sie im Ausland in der Regel nur an den Geldautomaten von Banken Bargeld abheben, nicht aber in Hotels, Restaurants und Geschäften bezahlen.

Die Kreditkarte dagegen wird - sofern es sich dabei um ein weit verbreitetes Modell wie Visa, Mastercard oder American Express handelt - heute auf der ganzen Welt akzeptiert. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich in Asien, Afrika oder den USA befinden - mit Ihrer Kreditkarte können Sie nahezu überall problemlos bezahlen.

Auf Reisen erweist sich die Kreditkarte außerdem als besonders sicheres Zahlungsmittel. Wer viel Bargeld mit sich führt, läuft immer auch Gefahr, durch Diebstahl oder Betrügereien um dieses Geld gebracht zu werden. Eine Kreditkarte dagegen lässt sich in der Regel schnell und einfach ersetzen, die bekannten Kartenunternehmen haben dazu in fast jedem Land der Welt eine eigene Zweigstelle, die dafür sorgt, dass verlorengegangene oder gestohlene Karten meist innerhalb von 24 Stunden ersetzt werden.

Welches Kartenmodell soll ich wählen?

Inzwischen gibt es so viele Kartenmodelle auf dem Markt, die zum Teil mit der ursprünglichen Idee einer Kreditkarte nur noch sehr wenig zu tun haben, so dass die klassische Kreditkarte etwas ins Hintertreffen gerät.

Es handelt sich dabei um eine Kreditkarte mit einem finanziellen Verfügungsrahmen, den der Kunde nach Belieben durch Zahlungen mit der Karte oder aber auch durch Bargeldabhebungen an Geldautomaten nutzen kann. Ausgeglichen wird der in Anspruch genommene Verfügungsrahmen dann entweder durch Einzahlungen des Karteninhabers oder durch die Abbuchung eines regelmäßigen Betrages jeden Monat. Die meisten Kreditkartengesellschaften fordern die Zahlung eines Mindestbetrages, um den Verfügungsrahmen in einem angemessenen Zeitraum wieder auszugleichen.

Prepaid-Kreditkarte

Da sich die regulären Kreditkarten vornehmlich an Kunden mit guter Bonität und entsprechendem Einkommen wenden, ist in den letzten Jahren der Wunsch nach einer günstigen Kreditkarte auch für Menschen, die vielleicht arbeitslos sind oder nur ein sehr geringes Einkommen aufweisen, laut geworden. Genau diesen Wunsch bedient die Prepaid-Kreditkarte.

Wenn wir uns dieses Kartenmodell genau anschauen, werden wir schnell erkennen, dass es sich dabei - genau genommen - gar nicht um eine echte Kreditkarte handelt. Der Grund: Die Karte gewährt Ihnen keinen Kredit! "Kredit" bedeutet in diesem Fall, dass die Kartengesellschaft innerhalb ihres genehmigten Verfügungsrahmens Kapital zur Verfügung stellt, das Sie anschließend wieder zurückzahlen. Bei Prepaid-Kreditkarten müssen Sie Ihre Karte jedoch zunächst selbst mit einem Guthaben aufladen, das Sie dann ganz nach Wunsch verbrauchen können. Auf eine solche Karte gibt Ihnen also niemand einen Kredit.

Der besondere Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte liegt also darin, dass sie nahezu jeder Bürger problemlos erhalten kann. Zudem sind diese Kartenmodelle oft kostenlos, da für das ausgebende Unternehmen durch die Nutzung einer solchen Karte keinerlei Risiko entsteht. Aus diesem Grund kommen Prepaid-Kreditkarten auch für Schüler, Studenten, Hausfrauen, Rentner und Arbeitslose infrage.